Holbox – ein verstecktes Paradies!

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Es gibt diese Momente im Leben, sie sind selten und nicht jeder erlebt sie, in denen ein bestimmter Ort einen völlig in den Bann zieht und glücklich macht, so, als würde man seine eigentliche Heimat gefunden haben. Ein Ort, der viel mehr ist als eine Urlaubsdestination, dessen Charme einen zum Leben erweckt und einen erdet – so ein Platz wurde Holbox für mich. Dieser Ort ist es einfach, hier bin ich „Ich“, hier will ich sein!

Auf dieser Insel scheinen Hektik und Stress Fremdwörter zu sein. Der natürliche Charme, des einst entstandenen Fischerdörfchens, hat dem Massentourismus die Stirn geboten und mit den 2000 Bewohnern der Insel, ist sie ein kleines unberührtes Fleckchen Erde, das bewundert und gehegt werden muss. Straßen, so wie wir sie kennen, gibt es nicht – hier findet man Sand anstelle von Asphalt. Autos werden hier gegen Golfcarts getauscht und ein reges Plaudern mit Fremden oder Freunden anstelle von Social Networking. Touristen oder Einheimische bewegen sich entweder mit den eigenen zwei Beinen, mit dem Rad oder per Pferd fort.

Viele bleiben hier, wegen der kleinen überschaubaren Insel, nur ein zwei Tage stationiert. Diese reichen aber bei weitem nicht aus um alles zu sehen und zu erfassen – denn was ist eigentlich „Alles“?! Wenn ihr fünf Tage auf diesem Ort seid, dann werdet ihr fast schon als Einheimische angesehen, die Einwohner nicken euch zu, fragen euch wie euer Tag so war und ihr werdet vermisst, wenn ihr eure Zelte wieder aufbrecht.

Auf dieser Insel ist die Harmonie zwischen Mensch und der Natur noch genauso, wie wir sie uns vorstellen, so, wie sie sein sollte. Das grün-türkisblaue Meer wechselt seine Farbe mit den jeweiligen „Jahreszeiten“, der Golf von Mexico trifft hier auf das Karibische Meer, aus diesem Grund findet man hier die verschiedensten Blautöne des Meeres – Ich war im Dezember und im Juli in Holbox und die Farben waren so verändert wie ich es war.

Tierfreunde kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten: Pelikane und Flamingos haben hier ihren Lebensplatz gefunden. Tausende Möwen, die ständig Hunger haben, flattern überall herum, sowie eine große Menge an „Straßenhunden“ die jedem Einheimischen gehören und zeitgleich niemanden, die frei sind, kommen und gehen wann sie wollen und trotzdem überall Essen abstauben.

If we were meant to stay in one place, we would have roots instead of feet!

What to do in Holbox:

  • Möwen füttern:  Sie am Strand zu beobachten, wie sie harmonisch mit dem Wind gleiten, darauf warten, dass ein Fischer mit seinem Boot zurückkehrt und ihnen die Reste verfüttert oder, dass ein Koch aus einem der Strandrestaurants kurz vorbei schaut und ihnen was leckeres zuwirft. Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde einräumen, zum Supermarkt gehen und „Möwenfutter“ kaufen, sich an den Strand stellen, und beobachten wie die kleinen Luftkünstler zuerst zaghaft, dann aber immer frecher gekonnt aus der Luft und mit der Zeit schon fast aus der Hand essen.

  • Reiten: Wer wollte nicht schon einmal am Strand entlang mit einem Pferd dahin galoppieren, dabei die salzige Brise des Meeres auf den Lippen und der Haut spüren und den Wind zwischen unseren Haaren fühlen? Hier könnt ihr es erleben – entweder um 10.00Uhr vormittags oder um 18.00Uhr abends reitet der Herr der Pferde mit nicht mehr als 5 Personen durch den Dschungel und am Meer entlang. Eines der Pferde geht mutig ohne Sattel ins Meer, was die ganze Erfahrung noch toppt – dieses Gefühl einmal ohne Sattel nur mit den Händen auf der Mähne auf einem Pferd sitzen, zusammen ins Meer reingehen, fühlen wie die Wärme des Pferdes mit der eigenen zerschmilzt und dann zusammen im Meer schwimmen – Stunning! Kosten ca. 600-800 Pesos, Dauer 2,5 Stunden!

  • Fahrrad ausleihen: Um die Insel zu erkunden, vieles zu sehen und Verstecktes zu entdecken, gibt es nichts Besseres als sich ein Rad auszuleihen. Viele Hotels oder Appartements bieten für die Gäste einen Rad-Verleih an, ansonsten kann man welche im Städtchen ausleihen. Einfach die Gassen auskundschaften, nach Buchten suchen, wo niemand sonst ist, an den Sümpfen vorbei und zum Punta Coco rauffahren. Ohne Rad sieht man hier nur die Hälfte und ein bisschen Sport tut auch immer gut.

  • Punta Coco: Dieser Strandabschnitt ist noch sehr naturbelassen und unversehrt – hier findet man noch Schilder wie: „Achtung, nicht die Babyschildkröten berühren, bei ihrem Weg ins Wasser.“! Es gibt dort fast nichts, nur unberührte Natur, ein türkisblaues Meer, kleine Rochen, viele Fische und ein paar Hängematten im Wasser. Manchmal trifft man hier auch auf Flamingos und Einheimische, die die Ruhe hier genießen.

  • StreetArt: Bunt ist hier die Farbe, die Häuser werden jährlich von den besten Straßenkünstlern der Welt verschönert. Geht mit offenen Augen durch die Gassen und bewundert die Kunstwerke, die euch umgeben.

  • StreetFood: Am Abend findet ihr zauberhafte kleine Restaurants, die wirklich gutes Essen bieten, doch das Essen auf den Straßenmärkten am Abend ist super lecker, super günstig und super authentisch. Mein absoluter Favorit sind drei Jungs (gegenüber der Polizeistation, leider hab ich ihren Namen vergessen), sie rocken den Hauptplatz mit ihren Quesadilla-Variatonen. Hier sitzt man auf spartanischen Stühlen zwischen Einheimischen und Touristen und wird kulinarisch überrascht. Seid mutig, probiert es aus, und genießt das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein.
  • Hunde ausführen: Hier gibt es ein „Animal-Rescue-Center“, eine sehr nette Frau mit einigen Gehilfen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hunde aus der Gegend und vom Festland zu retten und wieder aufzupäppeln. Sie freuen sich über jeden, der vorbei schaut und mit ein, zwei oder drei Hunden einen Strandspaziergang macht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, welch tolles Gefühl es ist, einen Hund zu holen und mit ihm im Meer zu tollen, am Strand einen kleinen Wettlauf zu starten und die Freude und Dankbarkeit in seinen Augen zu sehen. Manchmal einfach selbstlos etwas Gutes zu tun –die kleinen Dinge machen uns einfach aus.

  • 3 Island Tour: Einen halben Tag am Meer, eine tiefblaue Cenote, die man nur durch das Durchqueren eines Mangroven Urwalds erlangt, eine Vogelinsel die für Birdwatcher das ultimative Erlebnis ist, zusehen wie Pelikane ihren kleinen Nachwuchs füttern und Flamingos langsam durchs Meer waten, und eine komplett naturbelassene unbewohnte kleine Insel, die wie ein kleines Paradies aussieht – das alles erwartet einem auf dieser Tour.

  • Watch the Sunset: Untertags fragt man sich am Strand manchmal wo die ganzen Urlauber sind, denn meist ist man fast ganz allein hier. Doch am Abend sammeln sich hier alle, Touristen sowie Einheimische um den unglaublich schönen Sonnenuntergang zu beobachten. Mit einem Corona oder einem Mojito in der Hand, auf dem Sand sitzend vom großen Steg aus oder auf der Alma Roof-Top-Bar – ganz egal wo ihr den Sonnuntergang beobachtet, vergesst in dem Moment einfach mal alles, denkt an nichts, und genießt diesen einzigartigen Moment.

  • Walhaie: Eine der wirklich spektakulären Besonderheiten dieser Insel – hier sammeln sich von Mitte Juni bis Mitte September hunderte an Walhaien und genießen das planktonreiche Wasser. Dieses Erlebnis, mit einem so riesigen Wesen, das Meer zu teilen, mit ihm eine Weile zu schwimmen, zu sehen wie anmutig er sich bewegt, seine Kiemen zu beobachten, ist das größte und unglaublichste Naturerlebnis, das ich je erfahren durfte!
    Wissenswertes: Die Tour startet um 06.00Uhr morgens, nach zweistündiger Bootsfahrt erreicht man die Riesen des Meeres, nachdem man ca. 2 mal mit ihnen im Wasser sein durfte geht es zu einem Schnorchelplatz, an dem man, wenn man Glück hat, auf Schildkröten, Rochen und viele bunte Fische trifft. Die letzte Anfahrt ist eine Naturinsel, auf der meistens Flamingos anzutreffen sind. Um ca. 13.00Uhr hat man wieder festen Boden unter seinen Füßen. Kosten ca. 1500Pesos!

It feels good to be lost in the right direction!

Meine Empfehlungen/Places to stay in Holbox:

  • A Mar Café: Mein allerliebstes Frühstückslokal, der beste Cappuccino in ganz Mexico und der allerbeste Brownie, den ich je gegessen hab – Nutella-Brownie oder Tripple-Choc-Brownie – er zergeht buchstäblich auf der Zunge und macht definitiv süchtig!!!

  • Raices: Für den Hunger auf frisch gefangenen Fisch, Oktopus oder leckeren Garnelen, zu Mittags findet man in diesem sehr typisch mexikanischen Strandrestaurant alles was das Herz begehrt. Etwas höher vom Preis und Bob Marley muss man definitiv mögen.

  • Casa Las Tortugas: Mittags sowie abends zum Empfehlen! Leckerstes Ceviche und beste Guacamole ever! Schaut etwas teurer aus, ist aber von den Preisen gleich wie das Raices nur, dass hier das Ambiente wunderschön und sehr entspannt ist.

  • Alma Bar: Hier muss man zumindest einmal den Sonnenuntergang genießen, auf der Roof-Top Bar befinden sich Chill-Liege-Plätze, Lounge-Couchen und ein Swimmingpool in dem sich am Abend jeder tummelt, mit einem erfrischenden Bier oder einem kühlen Cocktail in der Hand!

  • Luuma: Die wohl schönste Bar der Welt!
  • Hot Corner: Live-Musik, beste abendliche Stimmung – hier treffen sich Touristen sowie Einheimische, jeder wird hier einfach von dem „Flow“ mitgerissen. Spanische Klänge, eine Margarita in der Hand und einfach mit dem Rhythmus in die Nacht hinein tanzen.

Tipps und Tricks:

  • High-Heels sind ein No-Go! Hier trägt niemand hohe Schuhe und falls doch wird er eher schief angeschaut – die Meisten laufen hier barfuß umher, am Abend gönnt man sich zwar Schuhwerk, aber eher Sandalen oder Espadrilles.
  • Moskitos are everywhere – Es gibt Moskito-Hours, sie sind morgens bis die Sonne am Himmel steht und am Abend, wenn sie wieder untergeht. Hier hilft kein Spray und keine Lotion – hier hilft nur Baby-Öl oder andere reichhaltige Körperöle – Unbedingt beachten, sonst werdet ihr aufgefressen!
  • Nur Bares ist Wahres – Hier müsst ihr unbedingt vor der Anreise euer Portmonee auffüllen – es gibt nur einen Bankomaten auf der Insel, der Euro ausspuckt und auch nur dann, wenn es ihm grad passt, wenn nicht, frisst er lieber eure Karte.

 

Ansonsten kann ich euch nur empfehlen, lehnt euch zurück, vergesst die Uhrzeit, steckt euer Smart-Phone weg, das W-LAN funktioniert sowieso die meiste Zeit nicht, saugt die Stimmung auf und versucht eins mit der Natur und dem Ort zu werden – hier sollte man eines auf jeden Fall erleben – die pure Entspannung!

This heart of mine was made to travel this world!

Jasmina

Travel Pioneer

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